Gutachten zum Turboverfahren für Brückenbau: Kurswechsel bei Planungszeiten und Vergabepraxis
Die Industrie- und Handelskammer Düsseldorf, die IHK Mittlerer Niederrhein sowie die Neuss-Düsseldorfer Häfen GmbH & Co. KG (NDH) fordern einen tiefgreifenden Kurswechsel bei der Planung und Genehmigung von Ersatzneubauten zentraler Rhein-Brücken. Konkret plädieren die drei Partner für deutlich schnellere Verfahren, eine praxisgerechte Vergabe – und die Einrichtung eines spezialisierten Infrastruktursenats am OVG Nordrhein-Westfalen. Sie haben die Lenz und Johlen Rechtsanwälte Partnerschaft mbB beauftragt, in einem juristischen Gutachten Lösungsansätze zur Beschleunigung von Brücken-Neubauten aufzuzeigen. Dr. Alexander Beutling, Fachanwalt für Verwaltungsrecht, und Dr. Elmar Loer, Fachanwalt für Vergaberecht, kommen in ihrem Gutachten zu dem klaren Ergebnis: Planungszeiträume lassen sich auf ein Jahr reduzieren.
Die Ergebnisse sowie ein darauf aufbauendes Sechs-Punkte-Forderungspapier präsentierten Jürgen Steinmetz, Hauptgeschäftsführer der IHK Mittlerer Niederrhein, Gregor Berghausen, Hauptgeschäftsführer der IHK Düsseldorf, und Sascha Odermatt, Geschäftsführer der NDH, am 28.08.2025 auf dem Podium der Landespressekonferenz im Landtag Nordrhein-Westfalen.